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Eintrag vom 08.08.2017

Vom Salz zum Autolack: Chemieproduktion in Leverkusen

Der Weg vom Salz zum Autolack ist weit. Im ersten Schritt gelangt das „weiße Gold“ per Lastkahn aus den Niederlanden in eine Chlorfabrik in Leverkusen. Hier entstehen die Ausgangsprodukte für die Lackherstellung.
 
In einem hoch spezialisierten Werk in Leverkusen werden aus 1.700 Tonnen Salz erst einmal 1.000 Chlor. Dabei wird rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres gearbeitet. Neben Chlor, das für die Herstellung von Autolack benötigt wird, fallen durch die Methode der Elektrolyse auch Wasserstoff und Natronlauge an. Sämtliche Produkte werden komplett genutzt und sowohl mit dem Schiff als auch mit Bahnkesselwagen und LKW ausgeliefert. Zudem entsteht als Nebenprodukt Salzsäure, die ebenfalls genutzt werden kann.
 
Das Chlor wird über Rohrleitungen innerhalb Leverkusens zur Weiterverarbeitung gebracht. Aus Chlor entstehen  Hexamethylendiisocyanat und Isophorondiisocyanat oder kurz gesagt: HDI und IPDI. Maßgeblich für deren Entstehung sind Gasphasenanlagen.
 
Selbst HDI und IPDI sind lediglich Ausgangsprodukte, die keineswegs nur im Lackbereich benötigt werden. Um Autolack herzustellen, werden die beiden Chemikalien erneut in Rohre eingespeist und in einem anderen Werk zu modifizierten Isocyanaten und dann zu  Polyisocyanaten. In diesem Stadium sind bereits die positiven Eigenschaften von Lackharz vorhanden und es erfolgt eine Lieferung an die Hersteller von Autolack. Die Polyisocyanate eignen sich insbesondere zum Aushärten des Autolacks und übernehmen in diesem Bereich eine wichtige Rolle.
 
Die Lieferung wird in unterschiedlichen Größen vorgenommen. Auf Wunsch sind 60 Liter- Fässer aber auch Tankwagenladungen von bis zu 20 Tonnen möglich. Natürlich sind die Prozesse in vielen Jahrzehnten automatisiert worden. In den Lackierbetrieben kennen jedoch nur die Wenigsten den langen Weg, den die einzelnen Bestandteile des Autolacks vor ihrer Verwendung genommen haben.
 
Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/vom-weissen-gold-zum-lackrohstoff-aid-1.6986006

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